Kundgebungen am 27. Januar in Rostock

Um 10 Uhr findet am Mahnmal für die Opfer des Faschismus am Rosengarten eine Kundgebung statt. Anlass ist der 66. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch Soldaten der Roten Armee. Der Tag ist von  der Uno zum Internationalen Holocaustgedenktag erklärt worden. Das Rostocker Friedensbündnis gehört zu den Initiatoren des Aufrufs. Wir fügen ihn im Anhang bei.

>Saufen, Schlagen, Seilschaften - Zur Kritik des Verbindungs(un)wesens<: Veranstaltungsankündigung

Am Dienstag in Rostock und am Mittwoch in Greifswald geht es um das Thema Studentische Verbindungen. Aus dem Ankündigungstext:

Offizielle Jahresendrundmail des Rostocker Friedensbündnisses 2010

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde, wie immer melden wir uns mit einer Rundmail zum Jahresende, um Rückschau zu halten, alte und neue Partner zu grüßen und gemeinsam einen Blick in das neue Jahr zu tun. Weihnachten haben wir übrigens nicht ausfallen lassen, wie vielleicht schon mancher befürchtet hat! Wir haben nur diesmal keine Weihnachtsfeier (oder, wie wir sie gern nennen, Jahresendfeier) veranstaltet, sondern feiern im neuen Jahr. Ewig neues RFB!

Greifswald, 11. Dezember: Rostocker Friedensbündnis zur Demonstration gegen den Castor

Seit Jahrzehnten gehen Castortransporte durchs Land. Sie nähren die Illusion, die Atomtechnologie sei beherrschbar, man könne ihre Abfallprodukte sicher entsorgen und die erhöhten Krebsraten im Umfeld von Atomkraftwerken und -mülllagern seien eigentlich gar nicht recht zu erklären.

Aktionswoche des Rostocker Friedensbündnisses zum Gedenkjahr 1914-2014: Termine

*Freitag, 1. August, 19 Uhr, Li.Wu. Barnstorfer Weg: Film „Der Untertan“ (Veranstalter: Rostocker Friedensbündnis, VVN-BdA, Rosa-Luxemburg-Stiftung); Eintritt frei!

Veranstaltung: >Sicherheits<architektur schreitet (im Stechschritt) voran - die Innenministerkonferenz tagt in MV

Die Innenministerkonferenz (IMK) ist berüchtigt: Sie blickt auf eine lange Tradition von grundrechtsverletzenden Beschlüssen zurück, die Freiheit und Selbstbestimmung zunehmend einschränken: Da wären die Einrichtung der bundesweiten Anti-Terror-Datei, die Ermöglichung des europaweiten Datenaustauschs, …….. .

Staatsoberhaupt des drittgrößten Rüstungsexporteurs eröffnet das neue Studienjahr in Rostock

Auf der Feier für die neu eingeschriebenen Studierenden der Universität Rostock am Sonnabend, dem 15. Oktober 2011, hält Bundespräsident Christian Wulff den Festvortrag. Die Erstsemester, die teilnehmen, mussten sich online bei der Universität anmelden. Ihre Personaldaten wurden vom Bundeskriminalamt überprüft. Ihre Familienmitglieder, Freundinnen und Freunde sind erst gar nicht zugelassen. Sie sollen die Feier per Live-Übertragung im Kino „Capitol“ verfolgen.

Pressemitteilung des Aktionsbündnisses gegen den Großen Zapfenstreich am 21.10.2010 in Rostock

- Trotz Polizeischikane erfolgreicher Protest gegen Großen Zapfenstreich in Rostock
- Bevölkerung versagte der Marine die Gefolgschaft

Am Abend des 21. Oktober folgten trotz strömenden Regens etwa 250 Menschen dem Aufruf eines Aktionsbündnisses der Friedensbewegung zum Protest gegen einen Großen Zapfenstreich in der Hansestadt Rostock. Die Protestierenden machten am Rande des Großen Zapfenstreiches der Marine zum „20. Jahrestag der Deutschen Einheit“ ihrem Unmut über den zur Schau gestellten Militarismus und die Kriegseinsätze der Bundeswehr lautstark Luft.

Auf mehreren Transparenten wurde der Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan gefordert: „Den Krieg in Afghanistan beenden - zivil helfen!“. Monty Schädel, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG-VK): „20 Jahre Einheit bedeuten aus unserer Sicht auch 20 Jahre Umrüstung der Bundeswehr zur weltweit kriegsführenden Armee. Aus Nie-wieder-Krieg wurde Nie-wieder-Krieg-ohne-uns.“

Die Zahl der Schaulustigen blieb entgegen anderslautender Verlautbarungen der Bundeswehrpressesprecher weit hinter den Ankündigungen der Marine zurück. Monty Schädel: „Nach meiner Wahrnehmung befanden sich zu keinem Zeitpunkt des Großen Zapfenstreichs mehr als 1.000 Menschen auf dem Neuen Markt. Protestierende und Polizisten eingerechnet.“

Die Polizei machte derweil am Rande des Zapfenstreichs Jagd auf Trillerpfeifen und Tröten. Aus Sicht des Aktionsbündnisses wurde damit das Versammlungs- und Demonstrationsrecht ad absurdum geführt. Ein Sprecher des Rostocker Friedensbündnisses kommentiert: „Auch ein Großer  Zapfenstreich der Bundeswehr muss sich im lautstarke Kritik gefallen lassen. Wenn die Bundeswehr Friedhofsruhe wünscht, dann soll sie sich hinter Kasernenmauern zurückziehen. Im öffentlichen Raum besteht Demonstrationsfreiheit." Leider spielte sich jedoch die Polizei zum Handlanger der zahlreich anwesenden Feldjäger der Bundeswehr auf. So versuchte die Polizei die Teilnehmenden an den angemeldeten Protestversammlungen massiv einzuschüchtern und ging auch körperlich gegen die Protestierenden vor. Das Aktionsbündnis der Friedensbewegung wird in den kommenden Tagen rechtliche Schritte gegen die Maßnahmen der Polizei prüfen.

Großer Zapfenstreich: Offener Brief an Abgeordnete

Offener Brief an
- den Ministerpräsidenten des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering
- die Abgeordneten des Deutschen Bundestages aus der Region,
Heidrun Bluhm
Steffen Bockhahn
Eckhardt Rehberg
Dr. Harald Terpe
- die Fraktionen des Landtags Mecklenburg-Vorpommern
- die Fraktionen der Bürgerschaft der Hansestadt Rostock

Hintergrundinformationen zum Großen Zapfenstreich am 21. Oktober

u.a. mit Pressespiegel
wird fortlaufend ergänzt - Stand: 20.10.2010

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