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AUFRUF: Rostocker Ostermarsch 2019: Gegen ein neues Wettrüsten!

Der INF-Vertrag über atomare Mittelstreckenraketen ist gekündigt. Die Atomkriegsgefahr kehrt zurück. In Libyen rächt sich dieser Tage wieder einmal, dass das Land 2011 durch einen internationalen Angriff zerschlagen wurde.  

Gleichzeitig wachsen in der Bundesrepublik Deutschland die Ausgaben für das Militär. Der 70. Geburtstag der NATO wurde feierlich begangen. Eine „Europäische Verteidigungsunion“ wird vorbereitet. Die Kooperationsvereinbarung Bundeswehr - Bildungsministerium über die Besuche von Jugendoffizieren an Schulen wird in MV nicht infrage gestellt. 

Gleichzeitig werden in Rostock weitere Korvetten stationiert. Die Marine schafft die Strukturen für ein NATO-Hauptquartier. Luft- und Raumfahrtunternehmen forschen und produzieren auch für die Rüstung. Die Universität feiert ihren 600. Geburtstag und bricht ihre Zivilklausel.

Gleichzeitig sollen eine verfehlte Wohnungspolitik, Überwachung und nur halbherzige Maßnahmen gegen den Rechtsruck Renditen sichern und Feindbilder aufbauen. So kann man die Menschen schneller auf Kriegskurs bringen.

Im März wurde in Rostock eine 75 Jahre alte Bombe entschärft. Zehntausend Menschen mussten evakuiert werden. Was sagt uns das über Kriege? 

Ostersonnabend, 20. April

Start: 14 Uhr beim Matrosendenkmal, Kabutzenhof

(weitere Stationen: 14.40 Uhr Werftdreieck, 15.30 Uhr Doberaner Platz, dort Abschlusskundgebung)

 

Gegen ein neues Wettrüsten!

Gegen die Militarisierung in Deutschland und weltweit!

Für den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag!

Für eine zivile und friedliche Stadt!

 

Rostocker Friedensbündnis

DIE LINKE Rostock

DKP

ISOR e.V.

MLPD

Rebell

RotFuchs

Verband zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR e.V.