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Initiative Ilja-EhrenburgAusstellungsprogramm: Dokumentarfilm "Revue" von Sergei Loznitsa - mit MaterialIm Rahmenprogramm der Ilja-Ehrenburg-Ausstellung zeigen wir am Dienstag, 16. Juni, den mehrfach ausgezeichneten russischsprachigen Dokumentarfilm "Revue" von 2008 mit englischen Untertiteln. Regisseur ist Sergei Loznitsa ("Blockade"). Der Film, ein Zusammenschnitt sowjetischer Provinz-Wochenschauen der 50-er und frühen 60-er Jahre, beleuchtet die historischen Umstände des Schaffens von Ilja Ehrenburg in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Ausstellungsprogramm: Stummfilm "Die Liebe der Jeanne Ney" - mit MaterialAm Dienstag, dem 9.6., um 20.30 Uhr geht es im Rahmenprogramm zur Ilja-Ehrenburg-Ausstellung >>beschaulich<< zu: Im Freigarten des Peter-Weiss-Hauses wird >>Die Liebe der Jeanne Ney<< (Ufa 1927) gezeigt, ein Stummfilm von G.W. Pabst nach einem frühen Roman von llja Ehrenburg, den er übrigens in Berlin schrieb. Eine junge Französin verliebt sich in einen Bolschewiken: eine filmische Mischung aus Revolution, Krimi und Kolportage. Und viel Liebe! "Quo vadis, Ilja Ehrenburg in Rostock?": Podiumsdiskussion mit KommunalpolitikernSeit Jahren schwelt der Streit um den Namen der Ilja-Ehrenburg-Straße in Rostock-Toitenwinkel. 2007 gründete sich deshalb unsere Initiative. Ihr Beitrag für die Wahlkampfzeit ist die Ausstellung "Ilja Ehrenburg und die Deutschen". Im Vorfeld der Kommunalwahl wollen wir mit Vertretern von Parteien, Wählervereinigungen und natürlich den Rostocker Einwohnern diskutieren, wie sich die Stadt zukünftig mit dem Straßennamen auseinandersetzen und das Gedenken an den Menschen Ilja Ehrenburg bewusst gestalten kann. Straßenschild der Ilja-Ehrenburg-Straße erneut geschändet
Am Donnerstag, dem 28. Mai 2009 wurden zum wiederholten Male Straßenschilder der Ilja-Ehrenburg-Straße in Rostock-Toitenwinkel mit Aufklebern mit der Bezeichnung „Rudolf-Heß-Straße“ überklebt. [Bild 1]
Ilja Ehrenburg und die DeutschenLeben und Werk des sowjetischen Schriftstellers und Publizisten Ilja Ehrenburg (1891-1967) zeigt seit dem 8. Mai 2009, dem Tag der Befreiung vom Faschismus, eine Ausstellung von Soziale Bildung e.V. und Initiative Ilja Ehrenburg im Peter Weiss Haus. Nach geschichtlichen Perioden des 20. Jahrhunderts gegliedert, veranschaulicht die Ausstellung in Bildern, Texten und Zitaten Ehrenburgs Rolle in seiner Zeit. Für den deutschen Betrachter besonders aufschlussreich sind ihre Materialien über Ehrenburgs Lebensjahre in Deutschland, seine Arbeit als Dokumentarist des faschistischen deutschen Vernichtungskrieges gegen die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg und die Kampagne der Deutschen Soldaten-Zeitung und National-Zeitung gegen die Herausgabe seiner Memoiren in der Bundesrepublik Deutschland Anfang der 60-er Jahre. In Rostock dürfte die Ausstellung besonderes Interesse finden: Regelmäßig werden Forderungen erhoben, die Ilja-Ehrenburg-Straße in Rostock-Toitenwinkel umzubenennen. Auch dazu gibt es hier Informationen. Zum Begleitprogramm gehören Vorträge, Filme, Führungen mit Diskussion für Schüler, ein Gespräch mit Einwohnern von Toitenwinkel und ein Podium mit Rostocker Kommunalpolitikern. Die Ausstellung läuft vom 8. Mai bis 28. Juni im Peter Weiss Haus (ehemaliges HdF).
Ilja-Ehrenburg-Ausstellung eröffnet: Initiative sucht BücherLeben und Werk des sowjetischen Schriftstellers und Publizisten zeigt seit Freitag die Ausstellung "Ilja Ehrenburg und die Deutschen" im Rostocker Peter Weiss Haus. Die Ausstellung wird neues Interesse an den Werken von Ilja Ehrenburg wecken. Leider sind sie fast nur antiquarisch zu bekommen. Die Organisatoren bitten daher alle lesefreudigen Rostocker, Bücher von Ehrenburg aus ihrem Bücherregal zur Ausleihe bereitzustellen oder für den Verkauf zu spenden. Unterstützung für Offenen Brief: Verfolgung ehemaliger jüdischer Partisanen in Litauen einstellen!Die Initiative Ilja Ehrenburg hat einen Offenen Brief unterzeichnet, der die Einstellung laufender Ermittlungen der litauischen Staatsanwaltschaft gegen ehemalige jüdische Partisanen fordert und demnächst den gegenseitigen diplomatischen Vertretern der BRD und Litauens sowie dem Europäischen Parlament übersandt werden soll. |
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