Initiative Ilja-Ehrenburg

Ilja Ehrenburg (Artikel in "FriedensForum" 5/2011)

Der sowjetische Delegierte, der da im langen Mantel und mit wehenden Haaren, Pfeife im Mundwinkel, immer umflattert von Zeitungsblättern, nach rechts und links grüßend und in mehreren Sprachen parlierend, über das „diplomatische Parkett“ der internationalen Friedenskongresse der vierziger und fünfziger Jahre schritt, war der Schriftsteller und Publizist Ilja Ehrenburg (1891-1967). In dieser Zeit schrieb er keine großen Romane mehr.

Ilja Ehrenburg, die Deutschen und der Krieg – Lesung und Diskussion

Verleumdungen aller Art ranken sich um die Rolle des sowjetischen Schriftstellers und Publizisten Ilja Ehrenburg (1891-1967) vor allem am Ende des Zweiten Weltkrieges. Es wird behauptet, seine Kriegsartikel allein trügen die Schuld an den Übergriffen von Soldaten der Roten Armee auf die deutsche Zivilbevölkerung. Politische Winkelzüge Stalins auf der Suche nach Bündnispartnern werden als „berechtigte“ Kritik an Ehrenburg gedeutet und kaum jemand weiß, was wirklich in Ehrenburgs so oft erwähntem Flugblatt „Töte“ stand.

Ilja-Ehrenburg-Straße: Zweifelhafte Umbenennungswünsche - Presseerklärung vom 22. Juli 2010

Seit einigen Tagen betreibt die Junge Union Rostock, die schon in der Vergangenheit im Gefolge einschlägiger neofaschistischer Aktionen mit Flugschriften und Forderungen aufgetreten ist, eine Kampagne zur Umbenennung der Ilja-Ehrenburg-Straße in Rostock. Damit hat sie zwar in der Rostocker Bürgerschaft keinen Anklang gefunden, Pressemitteilungen zufolge aber wohl bei politischen Vertretern der CDU auf Landes- und Bundesebene.

8. Mai 2010 - Redebeitrag auf der Kundgebung zum Tag der Befreiung

65 Jahre Befreiung – 65 Jahre Nürnberger Prozesse:
Redebeitrag des Rostocker Friedensbündnisses zur Kundgebung der VVN-BdA auf dem Ehrenfriedhof der Roten Armee am Puschkinplatz in Rostock am 8. Mai 2010

Bericht zur Kundgebung auf den Internetseiten der VVN-BdA Rostock.

Wortlaut unseres Redebeitrags:

60 Jahre Stockholmer Appell

Am 19. März 1950 wurde auf einer internationalen Tagung in Stockholm ein weltweiter Aufruf zur Ächtung der Atomwaffe veröffentlicht. Sein Anliegen und seine Formulierungen speisten sich aus aktuellen Resolutionen der UNO, Erfahrungen aus Verhandlungen zwischen der Sowjetunion und den USA über atomare Abrüstung und allgemeinen humanistischen Idealen. Der Text des Stockholmer Appells lautete:

Artikel der Initiative Ilja Ehrenburg für den >Rostocker Blitz<

Mit dem Folgenden nimmt die Initiative Ilja Ehrenburg Stellung zu einer Diskussion über Ilja Ehrenburg auf den Leserbriefseiten der Anzeigenzeitung >Rostocker Blitz< der letzten Wochen. Bedauerlicherweise hat sich die Zeitung nicht in der Lage gesehen, die Erklärung ungekürzt und als Artikel zu veröffentlichen. Wir möchten Ihnen und Euch daher auf diesem Wege das zukommen lassen, was die Leser des >Rostocker Blitzes< hätten lesen sollen. Weitere und detailliertere Auskünfte geben wir gern:

Ehrenburg bleibt!

Kampagne "65 Jahre Befreiung vom deutschen Faschismus!"

Die Initiative Ilja Ehrenburg unterstützt die Kampagne.

"Ilja Ehrenburg und das Judentum": Vortrag von Prof. Dr. Arkady Tsfasman

Die Veranstaltung fand im Rahmenprogramm der Ausstellung "Ilja Ehrenburg und die Deutschen" am 18. Juni im Rostocker Peter-Weiss-Haus statt.

Wir danken Prof. Dr. Arkady Tsfasman sehr herzlich dafür, dass er uns sein Manuskript zur Verfügung gestellt hat.

Download als .pdf - Version:
Ilja Ehrenburg und das Judentum

 

"Ilja Ehrenburg - Plädoyer für einen großen Europäer": Vortrag von Prof. Dr. Willi Beitz

Die Veranstaltung fand im Rahmenprogramm der Ausstellung "Ilja Ehrenburg und die Deutschen" am 22. Juni 2009 im Rostocker Peter-Weiss-Haus statt.

Wir freuen uns einen Mitschnitt des Vortrags zum Nachhören veröffentlichen zu können:

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Wir danken Prof. Dr. Willi Beitz zudem sehr herzlich dafür, dass er uns sein Manuskript zur Verfügung gestellt hat.

Download als .pdf - Datei:
Ilja Ehrenburg – Plädoyer für einen großen Europäer

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