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antimilitaristischer Blog

Rostocker Friedensbündnis zum Weltfriedenstag 2022: Schluss mit dem Krieg!

Man ahnte es lange, aber am 22. August 1939 machte Hitler endgültig keinen Hehl mehr daraus, was das faschistische Deutschland vorhatte. Auf einer geheimen Sitzung aller Generäle und Admiräle redete er Klartext. Dank dem anwesenden Admiral Wilhelm Canaris, der seine Notizen an Kontakte im Widerstand weitergab, kennen wir heute Formulierungen aus dieser Rede: „Ich habe den Befehl gegeben – und ich lasse jeden füsilieren, der auch nur ein Wort der Kritik äußert – , dass das Kriegsziel nicht im Erreichen von bestimmten Linien, sondern in der physischen Vernichtung des Gegners besteht.

Kundgebung zum Hiroshimatag

Am 6. August wollen wir zusammen mit Ihnen und Euch auf die neue atomare Gefahr aufmerksam machen. Militärische Drohungen im Ukrainekrieg und die aktuelle Energiepolitik, die vor einem Weiterbetrieb der Kernkraftwerke nicht zurückzuschrecken scheint, machen das Thema Atom wieder schmerzhaft aktuell.

Das haben wir am Sonnabend auf unserer Kundgebung gelesen (plus das Gedicht "Paasche" von Tucholsky)

Hans Paasche: Aus seinem Leben und seinen Schriften

1881, 3. April: Hans Paasche wird in Rostock geboren; der Vater: Dr. Hermann Paasche, Professor der Staats- und Volkswirtschaft, Gutsbesitzer, Aufsichtsrat in verschiedenen Unternehmen, Abgeordneter für die Nationalliberale Partei und seit 1912 erster Vizepräsident des Reichstags; die Mutter: die Schriftstellerin Elise Paasche, geborene Faber

Kundgebung „Hans Paasche ehren!“ am Sonnabend, 14 Uhr, auf dem Kröpeliner-Tor-Vorplatz

Am Sonnabend, 25. Juni, ist „Tag der Bundeswehr“. An diesem Tag veranstaltet die Bundeswehr sonst in jedem Bundesland einen Tag der offenen Tür auf einem Stützpunkt oder präsentiert sich auf dem zentralen Platz einer Stadt. In diesem Jahr ist nur ein Stützpunkt in Nordrhein-Westfalen geöffnet. Ansonsten präsentiert sich die Bundeswehr im Internet. Wir machen trotzdem auch in Rostock auf diesen Tag aufmerksam. Wir laden zu 14 Uhr auf den Kröpeliner-Tor-Vorplatz ein. Denn wir haben etwas Besseres anzubieten als die Bundeswehr: die Erinnerung an den gebürtigen Rostocker Hans Paasche.

Zu unserer Kundgebung am 9. Mai 2022 in Rostock

Was hörte man im Bundestag am 28. April, als die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine beschlossen wurde? „... dass wir auf der richtigen Seite der Geschichte ... stehen“. Das ist eine bemerkenswerte Äußerung. Es wird alles herangezogen, was als Begründung für den Willen zum Krieg dienen könnte. Es wird sogar die marxistische Geschichtsauffassung beschworen.

Unsere nächste Kundgebung: „Frieden schaffen ohne Waffen – trotz alledem!“

Am Montag, 9. Mai, findet unter diesem Motto um 14.00 Uhr auf dem Rostocker Universitätsplatz unsere nächste Kundgebung statt. Wir machen unsere Position zum Krieg in der Ukraine deutlich und informieren über Aktivitäten der Friedensbewegung. Außerdem kann man an unserem Tisch beim Spiel mit einer Dosenpyramide symbolisch deutsche Rüstungsexporte abwerfen. Herzlich willkommen!

Rostocker Osterkundgebung 2022: Was bedeutet dieser Krieg für den Frieden?

Was für eine Frage. Krieg ist kein Frieden ... Schon sind wir mittendrin in dem Problem. Es stimmt nicht, was die offizielle deutsche Politik sagt: dass wir „gerade einen Krieg erleben, wie wir ihn seit 75 Jahren in Europa nicht erlebt haben“. In den letzten Jahrzehnten gab es ständig Krieg und Kriegsdrohungen: durch das stetige Vorrücken der NATO nach Osten, durch den NATO-Krieg gegen Jugoslawien und nicht zuletzt durch 20 Jahre bundesdeutsche Kriegsbeteiligung in Afghanistan. Sie gehören zur Vorgeschichte des jetzigen Krieges zwischen Russland und der Ukraine.

Ukrainekrise: DFG-VK-Aufruf zu Großkundgebung am 27.2. in Berlin

Die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) ruft für Sonntag, 27. Februar, 13 Uhr zu einer Großkundgebung in Berlin an der Siegessäule auf:

https://dfg-vk.de/menschenkette-zum-ukraine-konflikt-am-27-februar/

Stellungnahme: #unteilbarMV ruft zum solidarischen Miteinander in der Corona-Pandemie auf

Das Bündnis #unteilbarMV, in dem wir mitarbeiten, hat folgende Stellungnahme veröffentlicht: „Das dritte Jahr mit Corona ist angebrochen und die Situation spitzt sich erneut zu. Die besorgniserregende Überlastung des Gesundheitssystems und die Lage in den Krankenhäusern ist eine Bedrohung für uns alle. Wichtige Operationen und Behandlungen werden wieder verschoben, Kranke müssen befürchten, nicht adäquat versorgt zu werden.

Rostocker Friedensbündnis unterstützt Appell für Landesaufnahmeprogramm für Afghan:innen - Appell-Text hier:

Sehr geehrte Ministerpräsidentin,
sehr geehrte Frau Schwesig,

wir möchten Ihnen zu Ihrem Erfolg bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern gratulieren. Wir, das sind Afghaninnen und Afghanen, die hier in Mecklenburg-Vorpommern leben.

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