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antimilitaristischer Blog

Zu unserer Kundgebung am 9. Mai 2022 in Rostock

Was hörte man im Bundestag am 28. April, als die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine beschlossen wurde? „... dass wir auf der richtigen Seite der Geschichte ... stehen“. Das ist eine bemerkenswerte Äußerung. Es wird alles herangezogen, was als Begründung für den Willen zum Krieg dienen könnte. Es wird sogar die marxistische Geschichtsauffassung beschworen.

Unsere nächste Kundgebung: „Frieden schaffen ohne Waffen – trotz alledem!“

Am Montag, 9. Mai, findet unter diesem Motto um 14.00 Uhr auf dem Rostocker Universitätsplatz unsere nächste Kundgebung statt. Wir machen unsere Position zum Krieg in der Ukraine deutlich und informieren über Aktivitäten der Friedensbewegung. Außerdem kann man an unserem Tisch beim Spiel mit einer Dosenpyramide symbolisch deutsche Rüstungsexporte abwerfen. Herzlich willkommen!

Rostocker Osterkundgebung 2022: Was bedeutet dieser Krieg für den Frieden?

Was für eine Frage. Krieg ist kein Frieden ... Schon sind wir mittendrin in dem Problem. Es stimmt nicht, was die offizielle deutsche Politik sagt: dass wir „gerade einen Krieg erleben, wie wir ihn seit 75 Jahren in Europa nicht erlebt haben“. In den letzten Jahrzehnten gab es ständig Krieg und Kriegsdrohungen: durch das stetige Vorrücken der NATO nach Osten, durch den NATO-Krieg gegen Jugoslawien und nicht zuletzt durch 20 Jahre bundesdeutsche Kriegsbeteiligung in Afghanistan. Sie gehören zur Vorgeschichte des jetzigen Krieges zwischen Russland und der Ukraine.

Ukrainekrise: DFG-VK-Aufruf zu Großkundgebung am 27.2. in Berlin

Die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) ruft für Sonntag, 27. Februar, 13 Uhr zu einer Großkundgebung in Berlin an der Siegessäule auf:

https://dfg-vk.de/menschenkette-zum-ukraine-konflikt-am-27-februar/

Stellungnahme: #unteilbarMV ruft zum solidarischen Miteinander in der Corona-Pandemie auf

Das Bündnis #unteilbarMV, in dem wir mitarbeiten, hat folgende Stellungnahme veröffentlicht: „Das dritte Jahr mit Corona ist angebrochen und die Situation spitzt sich erneut zu. Die besorgniserregende Überlastung des Gesundheitssystems und die Lage in den Krankenhäusern ist eine Bedrohung für uns alle. Wichtige Operationen und Behandlungen werden wieder verschoben, Kranke müssen befürchten, nicht adäquat versorgt zu werden.

Rostocker Friedensbündnis unterstützt Appell für Landesaufnahmeprogramm für Afghan:innen - Appell-Text hier:

Sehr geehrte Ministerpräsidentin,
sehr geehrte Frau Schwesig,

wir möchten Ihnen zu Ihrem Erfolg bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern gratulieren. Wir, das sind Afghaninnen und Afghanen, die hier in Mecklenburg-Vorpommern leben.

Veranstaltung über Hans Paasche am 28. Oktober im Waldemar Hof

„Vom Kolonialoffizier in Deutsch-Ostafrika zum Pazifisten und Sozialisten: Hans Paasche ehren!“ – das ist der Titel unserer Veranstaltung im Rahmen der Multikulturellen Wochen der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Wir laden herzlich ein zum

28. Oktober, 18 Uhr, in den Waldemar Hof (Großer Saal), Waldemarstr. 33, 18057 Rostock

Dort stellen wir das Buch „Hans Paasche – ein Leben für die Zukunft“ vor, das demnächst im Donat Verlag erscheint. Dazu gibt es einen Vortrag und ein anschließendes Gespräch.

Rostocker Friedensbündnis und VVN-BdA Rostock laden ein: „Geh und sieh“ (UdSSR 1985) am 12. September im li.wu., FRIEDA 23

Nachträglich zum Weltfriedenstag/Antikriegstag und am Zweiten Sonntag im September, dem Gedenktag für die Opfer des Faschismus, zeigen wir in Kooperation mit dem Lichtspieltheater Wundervoll den Spielfilm „Geh und sieh“ (russisch „Idi i smotri“, in der alten BRD auch bekannt als „Komm und sieh“) von Elem Klimow aus dem Jahr 1985.
„Geh und sieh“/„Komm und sieh“, dessen Titel auf die Apokalypse des Neuen Testaments Bezug nimmt, zeigt am Beispiel einiger Tage im Leben eines belarussischen Jungen die ganze Brutalität des faschistischen Überfalls auf die Sowjetunion.

Wahlprüfsteine des Rostocker Friedensbündnisses zur Landtagswahl 2021 und Antworten (werden fortlaufend ergänzt)

  1. Welche Haltung vertreten Sie zur Bewerbung Peenemündes als Weltkulturerbe?
  2. Werden Sie einen Beitrag dazu leisten, dass Deutschland dem Atomwaffenverbotsvertrag beitritt?
  3. Werden Sie sich auf kommunaler und Landesebene für die Ehrung historischer Personen einsetzen, die friedliche Traditionen begründet haben, und welche Personen könnten das sein?
  4. Wie stehen Sie zur Aufnahme Unter-18-Jähriger in die Bundeswehr?

Unsere Mahnwache zum Hiroshimatag 2021

Nie wieder Hiroshima und Nagasaki! Mit Transparenten und Fahnen machten wir gestern auf den Hiroshimatag aufmerksam und forderten Deutschlands Beitritt zum internationalen Atomwaffenverbotsvertrag. Wir halten diese Thematik auch für besonders wichtig für Rostock, weil seit September 2020 der Rostocker Oberbürgermeister Mayor for Peace (Mitglied der internationalen Bewegung der Bürgermeister für den Frieden) ist.

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