Politischer Donnerstag am 1. Dezember: Widerstand gegen die neue atomare Aufrüstung in Büchel und was wir in Rostock tun können

Büchel steht für den letzten Atomwaffenstandort in Deutschland. Dort lagern 20 atomare Sprengköpfe. Büchel steht auch für die atomare Teilhabe Deutschlands. Täglich üben deutsche Soldaten mit ihren Tornados den Abwurf dieser Massenvernichtungswaffe. Büchel steht auch für die neue atomare Aufrüstung. Die jetzigen Atomwaffen werden ab 2020 durch flexibler handhabbare und mit neuen Fähigkeiten ausgestattete Atomwaffen ersetzt. 

Perspektiven der Friedensbewegung: Diskussion zu aktuellen Fragen

Wir laden alle Interessierten zur Diskussion ein. Ohne Vortrag oder Podium soll ein offener Meinungsaustausch geführt werden. Innere Probleme der Friedensbewegung, aber auch ihr Ansehen in der Öffentlichkeit sollen dabei zur Sprache kommen. Natürlich soll es auch darum gehen, wie die Friedensbewegung in Rostock noch wirksamer werden kann.

Ort und Zeit: Sonnabend, 22. Oktober 2016, 15.00 Uhr, Ökovilla, Hermannstr. 36, 18055 Rostock

Folgende Fragen stehen zur Debatte:

Inhaltliche Fragen:

Wahlprüfsteine des Rostocker Friedensbündnisses zur Landtagswahl in MV am 4. September und Antworten

Das Rostocker Friedensbündnis hatte im Vorfeld der Landtagswahlen in MV Wahlprüfsteine verschickt. Adressate waren die Landesverbände von Bündnis 90/Die Grünen, CDU, Die Linke und SPD. Hier die Wahlprüfsteine:  

1. Werden Sie auf eine Grundgesetzänderung hinwirken, durch die Atomwaffen verboten werden?

2. Welche Vorschläge hat Ihre Partei, wie die für die Aufrüstung der Bundeswehr geplanten Mittel für kommunale und soziale Zwecke genutzt werden könnten?    

3. Welchen Standpunkt vertritt Ihre Partei zum Einsatz der Bundeswehr im Innern?

Weltfriedenstag 2016 in Rostock – 1. September, 16 Uhr, Uniplatz!

Zum 1. September laden wir wie in jedem Jahr auf den Rostocker Universitätsplatz ein. Anlass ist der Weltfriedenstag, der Jahrestag des faschistischen deutschen Überfalls auf Polen und damit des Beginns des Zweiten Weltkriegs am 1. September 1939. Schwerpunkte unserer Kundgebung, die um 16 Uhr beginnt, werden die heutige Kriegspolitik und das Thema Krieg als Fluchtursache sein. An Ständen wird es aktuelle Informationen aus der Friedensbewegung geben. Näheres folgt. Herzlich willkommen!

Hanse Sail: Kanonen müssen sich warm anziehen! - unser Flyertext für den 13.8.

Das offizielle Rostock, der „Heimathafen der Deutschen Marine“, zeigt sich zur Hanse Sail wieder einmal begeistert von Uniformen und Kriegsschiffen:

Zum Hiroshimatag: Kerzen auf dem Schwanenteich

Auch in diesem Jahr werden zum Hiroshimatag, dem 6. August, Kerzen auf dem Schwanenteich schwimmen. Sie erinnern an die Opfer der Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki 1945. Dazu werden Gedichte und Texte gelesen. Unter ihnen sind eine Grußbotschaft von Nihon Hidankyo, einer Dachorganisation von japanischen Überlebendenverbänden, und ein internationaler Appell gegen Atomwaffen, der unterzeichnet werden kann.

Sonnabend Kleines Friedensfest Am Brink

Am Sonnabend ab 15 Uhr gibt es Am Brink ein Kleines Friedensfest. Es wird vor allem Kinder ansprechen. Erwachsene können aber natürlich auch vorbeikommen! In einem Quiz kann man sich mit dem Thema Frieden und Krieg beschäftigen. Zu gewinnen gibt es Luftballons, Karten und Sticker. Ein Glücksrad und eine Zuckerwattemaschine sind auch dabei. In einer „Handarbeitsecke“ kann mit rosa Wolle gehäkelt und gestrickt werden. Die Erzeugnisse dieser Handarbeit sollen am 13. August zur Hanse Sail die Kanonenrohre auf dem Kanonsberg umhüllen. Friedensarbeit ist auch viel Handarbeit ; )

Rostocker Friedensbündnis zum 80. Jahrestag des Beginns des Spanischen Bürgerkrieges

Am 17. Juli 1936 begann mit dem Putsch rechter Generäle unter Francisco Franco der Spanische Bürgerkrieg. Der Putsch sollte die im Februar desselben Jahres gewählte Volksfrontregierung entmachten. Sofort bewaffneten sich die Arbeiter Madrids. Tausende Sympathisanten aus vielen Ländern hatten die demokratische Entwicklung in Spanien mit wachen Augen verfolgt und wandten sich jetzt zu ihrer Verteidigung ebenfalls gegen die Putschisten. Ihnen war klar, dass hier die erste militärische Auseinandersetzung mit dem immer stärker werdenden Faschismus bevorstand.

Ruslan Kotsaba frei – Unterstützung durch die DFG-VK geht weiter

(Pressemitteilung der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Erfolg im Verfahren um den Kriegsdienstverweigerer Ruslan Kotsaba vor dem Berufungsgericht im ukrainischen Iwano-Frankiwsk. Nach einer erstinstanzlichen Verurteilung im Mai des Jahres wurde der Journalist und Blogger am 14. Juli unmittelbar im Gerichtssaal freigelassen.

Rostocker Friedensbündnis zum 75. Jahrestag des Überfalls des faschistischen Deutschland auf die Sowjetunion

Am Morgen des 22. Juni 1941 überrannte die faschistische deutsche Wehrmacht die Grenze zur Sowjetunion. Ihre wochenlangen Truppenkonzentrationen im Osten, vonseiten der Sowjetunion unterschiedlich beurteilt, waren Kriegsvorbereitungen gewesen. Sogar der Termin des Überfalls war von Kundschaftern vorausgesagt worden. Ihren Voraussagen wurde aber nicht geglaubt. Lange hielt sich in der Sowjetunion die Formulierung vom „wortbrüchigen Überfall“ durch Deutschland.

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